Motorkettensäge

Quelle: thw.de; Ralf Hettler

Von Ketten, Zähnen und Schwertern

Schwere Stürme und Schneemassen machen auch dem stärksten Baum zu schaffen. Fällt dieser dann auf eine Straße oder droht in ein Dach oder eine Stromleitung zu stürzen, wird beim THW die Motorkettensäge ausgepackt.

Das THW verwendet verschiedene Motorsägen, die sich je nach Aufgabengebiet in Größe und Leistung unterscheiden. Im Gehäuse der meisten Motorsägen befindet sich ein Zweitakt-Motor, der mit einem Seilzug gestartet wird. Der Treibstoff besteht aus einem Gemisch aus Benzin und Öl, das den Motor versorgt. Dieser Motor treibt über eine Fliehkraftkupplung die Sägekette an, die über eine meist 35 bis 50 Zentimeter lange Schiene – auch „Schwert“ genannt – gespannt und mit kleinen Sägezähnen bestückt ist. Die Zähne schneiden sich sogar in vereistes Holz.

Es gibt Regeln im Umgang mit der Motorsäge. So müssen die Helfer an einem Motorsägenkurs teilnehmen. Auch die richtige Schutzkleidung ist Pflicht. Der Schutzhelm mit Visier schützt das Gesicht und dient auch dem Lärmschutz. Eine Schnittschutzhose hilft, die Verletzungsgefahr an Beinen und Unterleib zu verringern.